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Rahmenlehrpläne und Ausbildungsordnungen

14.08.2018 - Im dualen System der Berufsausbildung erfolgt die Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen an den Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. Die Ausbildung am Lernort Betrieb regelt der Bund durch eine Ausbildungsordnung. Für den Lernort Berufsschule beschließt die Kultusministerkonferenz den Rahmenlehrplan für den berufsbezogenen Unterricht, der mit der entsprechenden Ausbildungsordnung des Bundes nach dem "Gemeinsamen Ergebnisprotokoll..." von 1972 abgestimmt  ist. Beide Ordnungsmittel bilden die gemeinsame Grundlage für die Ausbildung im dualen System.

Aktuelle Rahmenlehrpläne für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule zu anerkannten Ausbildungsberufen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) werden im Öffnet externen Link in neuem FensterDownload-Bereich "Rahmenlehrpläne" bereit gestellt.

 

Aktuelle Verordnungen zu anerkannten Ausbildungsberufen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) werden auf der Öffnet externen Link in neuem FensterHomepage des Bundesinstituts für Berufsbildung bereit gestellt.

Quelle: Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland - Taubenstraße 10 - 10117 Berlin

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.kmk.org/themen/berufliche-schulen/duale-berufsausbildung/rahmenlehrplaene-und-ausbildungsordnungen.html

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„Digitalpakt schnell umsetzen!“

24.07.2018 Pressestelle: Hessisches Kultusministerium

Bundesbildungsministerin Karliczek zu Besuch bei Kultusminister Lorz

Bildungsministerin Anja Karliczek hob hervor: „Wir wollen junge Menschen fürs Lernen begeistern. Denn es lernt sich leichter mit Herz und Verstand! Dabei können uns digitale Medien helfen. So machen zum Beispiel Videoaufnahmen von Zeitzeugen die Geschichtsstunde spannender und Unterrichtsinhalte für Schüler greifbarer.

Mit dem DigitalPakt Schule wollen wir unter anderem diese intensiven Lernerfahrungen durch digitale Bildung ermöglichen. Der DigitalPakt hat zwei Ausrichtungen. Zum einen wird der Bund in den kommenden fünf Jahren rund fünf Milliarden Euro in die digitale Ausstattung von Schulen investieren. Zum anderen kümmern sich die Länder und Kommunen um die Qualifizierung von Lehrkräften, den Betrieb und die Wartung der angeschafften Geräte sowie die Erarbeitung pädagogischer Konzepte. Ich freue mich über die Unterstützung von Kultusminister Alexander Lorz. Wir wollen den DigitalPakt Schule zügig nach der hierfür notwendigen Grundgesetzänderung umsetzen."

Quelle: Land Hessen - Hessisches Kultusministerium - Luisenplatz 10 - 65185 Wiesbaden

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/bundesbildungsministerin-karliczek-zu-besuch-bei-kultusminister-lorz

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Grundlagen für den Unterricht - Bildungsstandards, Curricula und Lehrpläne

02. Juli 2018
Das Hessische Kultusministerium hat alle Curricula (Lehrpläne) für Berufliche Schulen veröffentlicht und teilweise überarbeitet.
"Schülerinnen & Schüler", "Eltern" und "Lehrerinnen & Lehrer" können sich ab sofort auf dieser Seite informieren.

Quelle: Land Hessen - Hessisches Kultusministerium - Luisenplatz 10 - 65185 Wiesbaden

Zur Info-Site des Hessisches Kultusministerium:

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/bildungsstandards-kerncurricula-und-lehrplaene/lehrplaene/berufliche-schulen

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Kultusministerkonferenz und Bundesministerin vereinbaren Zusammenarbeit

15.06.2018 

Der Digitalpakt für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitalen Medien und der geplante Nationale Bildungsrat standen im Mittelpunkt des ersten Treffens von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und den Bildungsministerinnen und -ministern der Länder auf der Kultusministerkonferenz in Erfurt. In einem rund zweieinhalbstündigen, sehr konstruktiv geführten Gespräch erörterten beide Seiten die offenen Fragen und die weitere Zusammenarbeit.

Während beim Nationalen Bildungsrat noch viele Fragen geklärt werden müssen, zeichnete sich beim Digitalpakt eine hohe Übereinstimmung zwischen Bund und Ländern ab. Weitere Themen waren unter anderem die Aufwertung und Verbesserung der beruflichen Bildung, die Ganztagsschule/-betreuung für Grundschulkinder sowie die Demokratie- und Toleranzerziehung.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und die Bildungsminister der Länder bekräftigten noch einmal ihren festen Willen, den Digitalpakt zügig zu vereinbaren. Ihr gemeinsames Ziel ist es, dass der Digitalpakt 2019 startet und der Bund bis zum Ende der Legislaturperiode 3,5 Milliarden Euro und damit ab dem Jahr 2019 insgesamt fünf Milliarden Euro für fünf Jahre  für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik zur Verfügung stellt. Gleichzeitig übernehmen die Länder die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, die Anpassung der Bildungspläne, die Beschaffung von Lernprogrammen und weiterer Software sowie die Sicherstellung von Betrieb und Wartung der Infrastrukturen.

 Um das Ziel zu erreichen, verständigten sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und die Bildungsminister der Länder darauf, dass der Bund bis September 2018 auf der Grundlage des gemeinsam entwickelten Eckpunkteentwurfs einen  Textvorschlag für die Bund- Länder-Vereinbarung für den Digitalpakt Schule vorlegt. Das gemeinsame Ziel ist es, bis spätestens Ende 2018 ein von beiden Seiten akzeptiertes und unterschriftsreifes Vertragswerk zu entwickeln. Gleichzeitig bekräftigten beide Seiten noch einmal ihre Absicht, bis Ende 2018 die grundgesetzlichen Voraussetzungen für den Digitalpakt zu schaffen.

Bis Ende 2018 wollen Bund und Länder auch die letzten offenen Fragen rund um die genauere Finanzierung des Digitalpaktes klären. Vorgesehen ist, dass der Bund die Investitionskosten für die technische Infrastruktur der Schulen übernimmt, die Länder die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, die Anpassung der Bildungspläne, die Wartung und  Beschaffung von Lernprogrammen und weiterer Software sowie die Sicherstellung von Betrieb und Wartung der Infrastruktur durch die Antragsteller.  Mit der nunmehr durch den Koalitionsvertrag vorgesehenen Ausgestaltung als Finanzhilfe nach dem zu ändernden Art. 104c ist aus Sicht des Bundes auch über den Eigenanteil der Länder zu den Investitionskosten der technischen Infrastruktur zu verhandeln. Hier machten die Länder deutlich, dass diese Forderung sich nicht mit den bisher entwickelten Eckpunkten deckt und Länder und Kommunen im Rahmen des Gesamtpakts bereits erhebliche finanzielle Lasten schultern, um die digitale Bildung an Schulen voranzubringen.

Beide Seiten sind sich auch einig darin, einen Nationalen Bildungsrat einzurichten. Der Nationale Bildungsrat soll auf Grundlage der empirischen Bildungs- und Wissenschaftsforschung Vorschläge für mehr Transparenz, Qualität und Vergleichbarkeit im Bildungswesen vorlegen. Nach dem Bundesbildungsministerium hat jetzt auch die Kultusministerkonferenz einen Vorschlag zur genaueren Ausgestaltung und Aufgabenbeschreibung des Gremiums vorgelegt. Beide Vorschläge sehen ein Gremium mit zwei Kammern vor, eine Kammer mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis,  eine zweite Kammer mit Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen. Unterschiede gibt es hinsichtlich der Aufgabenbeschreibung und der Stimmenverhältnisse. Beide Seiten wollen jetzt eine gemeinsame Verhandlungsgruppe einsetzen, um einen gemeinsamen Vorschlag zu entwickeln.

Helmut Holter, Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport: „Die Länder befassen sich schon länger mit dem Thema Digitalisierung, um den großen Herausforderungen des digitalen Wandels zu begegnen, mit denen die allgemein- und berufsbildenden Schulen konfrontiert werden. Dafür haben wir bereits 2016 die Strategie der Bildung in der digitalen Welt verabschiedet und den damaligen Vorstoß des Bundes zur Ausgestaltung des Digitalpaktes konstruktiv begleitet. Wir müssen jetzt beim Digitalpakt Schule Tempo machen. Wir haben bereits viel Arbeit investiert und die Vorschläge liegen dazu auf dem Tisch. Ich freue mich, dass die Länder und der Bund dazu nun wieder zusammenarbeiten. Unser Ziel muss es sein, dass die Gelder ab 2019 in die Schulen fließen. Außerdem haben wir die vorgesehene Einrichtung des Bildungsrates zum Anlass genommen, um Vorschläge für die Ausgestaltung des Rates zu entwickeln. Unsere Ideen haben wir nun mit der Bundesbildungsministerin erstmals besprochen. Das Gespräch zeigt, dass es noch weiteren Beratungsbedarf über die konkrete Ausgestaltung und Ausrichtung zwischen den Ländern und dem Bund gibt. 

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Ich habe mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern ein gutes Gespräch darüber geführt, wie wir gemeinsam Bildung und Bildungschancen in der Bundesrepublik stärken können. Wir sind uns einig, dass wir die schulischen Rahmenbedingungen in Deutschland verbessern wollen. Ich habe in diesem Sinne bei den Ländern um Unterstützung für die zügige Verabschiedung der Grundgesetzänderung geworben. Auf dieser Grundlage wollen wir gemeinsam den DigitalPakt Schule ab Anfang des kommenden Jahres in deutsche Klassenzimmer bringen. Auch wollen wir den Nationalen Bildungsrat zusammen ins Leben rufen. Hier haben wir schon viele Gemeinsamkeiten identifiziert, einige Punkte sind in den vorgesehenen Gruppen weiter zu besprechen. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Sinne guter Bildung in Deutschland eine Einigung erzielen können.“

Die neue Koordinatorin der Unionsseite in der Kultusministerkonferenz, die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, sagt: „Wir sind uns mit Frau Karliczek völlig einig, dass die Kultushoheit der Länder unangetastet bleibt. Diese gute föderale Ordnung gilt auch für Empfehlungen eines nationalen Bildungsrats. Bei diesem Thema gibt es nach wie vor intensiven Gesprächsbedarf. Wo es gemeinsame Herausforderungen gibt, wie bei der Digitalisierung, sind wir nach wie vor sehr gerne bereit, auf der Grundlage der Eckpunkte, die wir letztes Jahr mit dem Bund verhandelt haben, weiterzuarbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass wir da schnell vorankommen können.“

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe, Sprecher der SPD-, Grün- und Linksparteigeführten Bildungsministerien: „Das war ein konstruktives und gutes Gespräch. Nach den Darstellungen der Bundesbildungsministerin bin ich jetzt sicher, dass wir den Digitalpakt schnell starten und ab 2019 die Schulen mit moderner digitaler Technik für besseren Unterricht und besseres Lernen ausstatten können. Beim Nationalen Bildungsrat ist dagegen noch viel zu tun. Hier tragen die Länder mit großem Abstand vor dem Bund die finanzielle und politische Verantwortung, das muss sich auch im nationalen Bildungsrat widerspiegeln. Zur Stärkung der beruflichen Bildung müssen Bund und Länder mehr tun, denn im Vergleich zum Studium ist eine ordentliche Berufsbildung für viele junge Menschen der bessere Weg.“

 

Quelle: Pressemitteilung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland  - Taubenstraße 10 - 10117 Berlin Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kmk.org

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Weltoffene berufliche Bildung an der Saalburgschule Usingen

Die Berufliche Schule des Hochtaunuskreis beteiligt sich an Projekt zum Globalen Lernen

Usingen, den 31. Januar 2018 

Im Hochtaunus setzt man in der beruflichen Bildung auf Weltoffenheit! Das zeigt die Kooperation zwischen der Saalburgschule Usingen und dem Projekt „Grenzenlos - Globales Lernen in der beruflichen Bildung“[1].

An der Saalburgschule in Usingen lernen derzeit rund 1300 Schülerinnen und Schüler. Eine von ihnen, die Schulsprecherin Katja Sivanantham, fing für das Projekt spontan Feuer, als ihre Schulleiterin Heike Weber, sie darauf aufmerksam machte. An der Saalburgschule wird ehrenamtliches Engagement der Schüler/-innen begrüßt und so begrüßte Sivanantham schon kurze Zeit später vier internationale Referent/-innen an der Saalburgschule.

Bei "Grenzenlos" vermitteln Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika den Jugendlichen und jungen Erwachsenen an berufsbildenden Schulen Nachhaltigkeitsthemen. Das Projekt des World University Service (WUS) zielt vor allem darauf ab, neben fachlichen auch interkulturelle Kompetenzen weiterzuvermitteln. Das funktioniert durch Wissensvermittlung aus erster Hand ganz gut: „Erst durch Liz hat man gemerkt, wie nah doch die Probleme auch an uns liegen und wir auch betroffen sind“, sagt ein Schüler nachdenklich, nachdem er an der Lehrkooperation zu „Klimawandel“ von Lizbeth Makena Kiruai, der kenianischen Studentin für International Development Studies an der Philipps-Universität Marburg, teilgenommen hatte.

Suminem Suminem, indonesische Studentin der Politikwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt erklärte, wie wichtig „Nachhaltiger Tourismus“ heute ist und war erfreut über das Feedback der Schüler/-innen: „Reisen? Am besten in Hessen“. Auch die Referentin Corine Ngahan Tchouga war positiv überrascht, als sie ihr Thema „Frauengesundheit in Kamerun“ vorstellte. Die Kamerunerin studierte Governance and Public Policy an der TU-Darmstadt. Für die Referentin Sanimgul Yeszhan aus Kasachstan war es ebenfalls eine interessante Erfahrung in der Praxis. Die Studentin der Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt führte ihre Lehrkooperation zum Thema „Virtuelles Wasser im Einkaufswagen“ durch.

Die Projekttage waren eine schöne Gelegenheit weltoffen in die berufliche Zukunft zu blicken und Schülerinnen und Schüler der Saalburgschule Usingen sind eingeladen, weitere Ideen für Lehrkooperationen und Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen umzusetzen. Insgesamt nahmen mehrere Klassen an den vier Lehrkooperationen aktiv teil.

 

[1] „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ ist ein Projekt des World University Service (WUS) und wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaft­liche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und aus Mitteln der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Der WUS ist eine 1920 gegründete internationale, politisch und konfessionell nicht gebundene Organisation von Studieren­den, Lehrenden und Mitarbeitenden im Bildungssektor. WUS-Deutschland ist eines von weltweit über 50 Komitees, die sich gemeinsam für das Menschenrecht auf Bildung einsetzen.

 

 

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Hessen lebt Respekt

Wenn Hilfe für Bedürftige zur eigenen Berufung wird

Usingen, den 18.01.2018

Kultusstaatssekretär Dr. Lösel zeichnet Karsten Schulz als Mensch des Respekts aus

 

Als Zeichen der Anerkennung für seinen Verein „Pro Uganda“ hat Hessens Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel heute Karsten Schulz, Berufsschullehrer der Saalburgschule in Usingen, als „Menschen des Respekts“ ausgezeichnet und ihm im Namen der Landesregierung für seinen beeindruckenden Einsatz für die Opfer des Bürgerkriegs im afrikanischen Uganda gedankt. Karsten Schulz hat eine ehrenamtliche Kampagne ins Leben gerufen, die die Leidtragenden der militärischen Auseinandersetzungen in Zentralafrika mit orthopädischen Hilfsmitteln seines Vereins „Pro Uganda“ unterstützt und so einen sinnvollen Beitrag zur Erleichterung des Alltags der Betroffenen leistet. Zusätzlich bietet er den Auszubildenden seiner Berufsschulklassen die Möglichkeit, ihn auf seiner Mission in Afrika zu begleiten. „Wenn man merkt, mit welcher Leidenschaft Sie gemeinsam mit den Mitgliedern Ihres Vereins für die Menschen in Afrika einstehen, ist mir um die Zukunft des Ehrenamts in unserer Gesellschaft nicht bange. Die Auszeichnung als Mensch des Respekts bringt unsere Anerkennung zum Ausdruck, denn Sie leisten genau dort Hilfe, wo sie gebraucht wird – nämlich vor Ort“, so Staatssekretär Lösel.

Expertise und Engagement

Der Verein „Pro Uganda“, den Karsten Schulz mit seiner Expertise als Fachlehrer für Orthopädietechnik seit 2013 federführend leitet, ist ein gemeinnütziges Projekt. Die eigens eingerichtete Prothesenwerkstatt südlich der Hauptstadt Kampala stellt den von Krieg, Krankheiten und Unfällen Betroffenen unbürokratisch wichtige Hilfsmittel zur Verfügung und ermöglicht ihnen so die bessere Bewältigung des Alltags. Zusätzlich bietet Karsten Schulz in Uganda Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Orthopädietechnik an und schafft so Arbeitsplätze für die ugandische Bevölkerung. „Sie leisten nicht nur einen materiellen Beitrag, sondern gehen einen Schritt weiter, indem Sie vor Ort Schulungen anbieten und die Menschen in Afrika in die Lage versetzen, sich selbst zu helfen. Die Unterstützung Ihrer Kolleginnen und Kollegen zeigt, dass Sie mit Ihrem weitverzweigten Netzwerk genau richtig liegen“, erklärte der Staatssekretär.

Besonders begeistert zeigte sich Lösel von der Tatsache, dass Karsten Schulz seine Schülerinnen und Schüler auch über den regulären Unterricht hinaus für seine Arbeit in Uganda begeistern kann und sie entsprechend in sein Projekt einbindet. „Die Schülerinnen und Schüler erleben hautnah, was es bedeutet, wenn Hilfe ankommt. Sie verbinden auf geradezu vorbildliche Weise Ihren schulischen Bildungsauftrag mit dem ehrenamtlichen Engagement, dass Sie seit Langem leisten. Es ist mir deshalb eine große Freude, Ihnen heute im Namen der Hessischen Landesregierung meinen Dank auszusprechen. Als ‚Mensch des Respekts‘ gebührt Ihnen unser aller Anerkennung und ich hoffe, auch in Zukunft noch viel von Ihnen hören zu dürfen“, hielt der Staatssekretär abschließend fest.